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Du liebst mich?
Auch ich
liebe Dich!
Doch ich habe Angst,
Angst es auszusprechen.
Zu bewußt
ist mir die Bedeutung
dieser Worte.
Einfach das Gefühl,
die Angst,
daß ich mich Dir
damit ganz ausliefere.
Ganz
in Deine Arme fallen?
Voller Liebe
aber auch voller Zweifel
wage ich mich
Schritt für Schritt
weiter.
Hoffend,
daß Du mich in Deine Arme ziehst
und nicht wieder losläßt.
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Hoffend
auf das Glück
mit Dir!
Für Lars
Geschrieben im November 2001
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Entscheidungen treffen,
schon wieder.
Eine,
die mein ganzes weiteres Leben
beeinflußt und bestimmt.
Gedanken wälzen,
pro und kontra.
Alles aufgeben
und - schon wieder -
von vorn anfangen?
Ein Schritt,
von dem ich nicht weiß,
wohin er mich führt.
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Die Zukunft
und die Konsequenzen
eine offene Frage;
die nur die Zeit beantwortet.
Unsicherheit,
Angst.
Und doch,
mein Bauchgefühl sagt mir:
Tu es!
Riskiere
-um zu gewinnen!
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Umzug und Job in Oldenburg?
Geschrieben im August 2001
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Das ich sterben werde
wußte ich immer,
und doch war es mir nie wirklich bewußt,
bewußt auch nicht
wie schnell es passieren kann.
Aber jetzt,
jetzt weiß ich es,
und es hat meine Welt
aus den Angeln gerissen.
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Jetzt weiß ich,
ich bin zufrieden mit meiner Vergangenheit,
lebte bisher ein ausgefülltes Leben
mit Höhen und Tiefen.
Und meien Zukunft?
Weiß nicht,
ob ich meine Prioritäten richtig gesetzt habe,
ob ich den richtigen Weg eingeschlagen habe
und auf das richtige Ziel zusteuere.
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Weiß nicht,
ob ich weniger für die Zukunft
und mehr für das Hier und Jetzt
arbeiten und leben sollte.
Aber wenn ich sterbe, weiß ich eines:
Ich lebe so, wie ICH leben will!
Geschrieben im Januar 2001, nachdem ich bei ‘nem schweren Autounfall verdammt viel Glück hatte
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Ich spüre
wie einzelne Tränen
über meine Wangen rollen.
Schuld bist Du!
Nicht,
das ich wegen Dir weine.
Doch hast Du erst bewirkt,
daß ich meine Gefühle
auch zulasse,
sie lebe.
Es überrollt mich,
zieht mich hinein
in einen Strudel
-Strudel der Empfindungen.
Für einige Minuten
bestehe ich nur aus Gefühlen.
Weine,
bin wie gelähmt,
empfinde mit jeder Faser meines Körpers. Es tut gut.
Anschließend
fühle ich mich befreit.Nur hoffe ich,
das niemand
in einem solchen Moment
mein Innerstes berührt.
Dir vertraute ich.
Du bist schuld.
Danke!
Danke,
das ich wieder
mit jeder Faser meines Körpers
LEBE!
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Geschrieben im Frühjahr 2001
In Gedanken an Thomas, der mich hinter meiner Maske hervorlockte.
Für alle, die Ihr wahres Gesicht verstecken.
Vielen Dank an Lars! Denn bei Ihm kann ich so sein, wie ich wirklich bin.
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Geschrieben Frühjahr 2001
in Gedanken an Thomas, bei dem ich mich wohl zum Kamel machte!
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Hier ein Gedicht, welches nicht von mir ist, aber zu meinen Lieblingsgedichten gehört:
Ich schenk Dir ein paar Illusionen wie einen bunten Blumenstrauß.
Ja, heute kannst Du bei mir wohnen, doch dann werf ich dich wieder raus.
Ich schenk dir ein paar Zärtlichkeiten und etwas Wärme für den Bauch. Darüber braucht man nicht zu streiten: Es ist gesund, und spaß macht’s auch.
Dann sag ich dir auf wiedersehen - wenn es das Schicksal denn so mag. Laß uns frei auseinandergehen! Schon morgen ist ein neuer Tag.
Nachtrag: Wenn dies nach deinem Gusto ist, heißt Liebe für dich: hopp, zack-zack!Entschuldige die kleine List, ich such die Tiefe, nicht den Lack.
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Drahtseilakt
Ich bin keine Seiltänzerin,
nein!
Nicht ich
mit meiner Angst
zu fallen.
Doch Du hast es geschafft!
Du lockst mich
auf das Drahtseil,
ich wage es
Schritt für Schritt
- noch halt ich die Balance.
Du zeigst mir
wie man es macht.
Doch als ich falle,
falle ich allein;
denn Du standest
-die ganze Zeit
mit beiden Beinen auf der Erde.
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Wenn man mich beobachtet,
hält man mich sicher für jemanden,
der sich selbst genug
und mit der Welt im Einklang ist.
Ich aber weiß, meine Zufriedenheit
hat viel mit Dir zu tun.
Weil Dur mir nah bist, kann ich die Welt
so unbekümmert annehmen.
Als wärst du mein Trumpf
in der Hinterhand.
Auch nicht von mir, aber mit viel wahrem dran.
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